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Home > Projekte > Digitale Judaica-Sammlung
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Sammlung
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Digitale Judaica-Sammlung

Im Rahmen des Projekts Digitale Judaica-Sammlung werden bis 2010 insgesamt ca. 18.000 historische Druckwerke des Sondersammelgebiets „Judentum” der Universitätsbibliothek Frankfurt a. M. im Internet zugänglich gemacht. Diese seit Ende des 19. Jahrhunderts vom langjährigen Leiter der Frankfurter Judaica-Abteilung, Prof. Dr. Aron Freimann (1871 - 1948), zur bedeutendsten Spezialsammlung des europä-
ischen Kontinents ausgebaute Bibliothek, umfaßt die gesamte historische Literatur zur Wissenschaft des Judentums bis 1933.

Im Verlauf des DFG-geförderten Projekts wird der gesamte, in Frankfurt am Main erhaltene Bestand der „Freimann-
Sammlung” digitalisiert und katalogisiert, um ihn der Öffent-
lichkeit in systematisch erschlossener Form zur Verfügung zu stellen. Werke der ursprünglichen Sammlung, die in der Zeit des Nationalsozialismus vernichtet wurden oder verschollen sind, werden durch Exemplare aus Bibliotheken im In- und Ausland ergänzt. Der digitale Gesamtbestand, der mit Abschluß des Projekts zugänglich und recherchierbar sein wird, umfaßt insgesamt rund 2.000.000 Einzelseiten zu allen Wissens- und Forschungsgebieten der „Jüdischen Studien”.

Mit unserem Literaturmanagement-System Visual Library wird das Projekt technisch realisiert. So werden die separat katalogisierten, bibliographischen Kerndaten in einem vollautomatisierten Verfahren mit den zugehörigen Digitalisaten der historischen Publikationen verknüpft, um angesichts der enormen Datenmengen manuellen Aufwände zu minimieren.

Der Nutzer gelangt entweder über den Online Public Access Catalog (OPAC) der Universitätsbibliothek Frankfurt a. M. oder parallel über das projekteigene Web-Portal zu den bereitgestellten Daten. Ein elaboriertes Klassifikations-
schema, spezifische Suchmasken sowie die Möglichkeit zur Volltextrecherche erleichtern den Zugriff auf die digitalisierten Inhalte. Parameter wie Seitengröße und Bildauflösung können individuell eingestellt werden.

Die Digitale Judaica-Sammlung entsteht in Kooperation des Lehr- und Forschungsgebietes Deutsch-jüdische Literatur-
geschichte
der RWTH Aachen und der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg Frankfurt am Main.

Bild Das Projekt Digitale Judaica-Sammlung wird von der DFG gefördert.


Bild Das Portal der Digitalen Judaica-Sammlung wird mit Visual Library realisiert.

Kontakt:
Till Schicketanz
Tel.: +49 241 89 49 89 38
eMail: t.schicketanz@semantics.de

 
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